Donnerstag, 30. November 2017

Aufgebraucht | Oktober und November 2017

Heute stelle ich euch meine aufgebrauchten Beauty Produkte aus den Monaten Oktober und November 2017 vor. Der Oktober hat tatsächlich nicht so viele Empties hervorgebracht, deshalb fasse ich die Produkte mit dem November zusammen.


L'Oreal Paris Elvital Nutri-Gloss Luminizer Shampoo & Spülung
Tatsächlich war ich mit der Nutri-Gloss Pflegereihe sehr zufrieden. Die Haare haben wie versprochen einen schönen Glanz bekommen und wirkten kaum strohig. Die Spitzen hätten ein wenig mehr gepflegt sein können, jedoch ist das ja auch nicht, was Shampoo und Spülung verspricht. Wahrscheinlich werde ich es mir nachkaufen.


The Body Shop Spiced Apple Mini Body Butter & Mini Shower Gel
Die Body Butter und das Shower Gel habe ich letztes Jahr zu Weihnachten bekommen und ich liebe Beide Produkte einfach abgöttisch. Der Duft ist ein absoluter Traum und bringt einen richtig in Weihnachtsstimmung. Leider gibt es die Spiced Apple Produkte dieses Jahr nicht beim Body Shop, aber zum Glück habe ich mich letztes Jahr ordentlich damit eingedeckt. Würde ich jederzeit nachkaufen!


Avène Crème Peaux Intolerantes Skin Recovery Cream
Ich bin ein großer Fan von den Avène Produkten. Meine Haut neigt leider häufig zu Irritationen und ist sehr sensibel. Als reine Feuchtigkeitspflege fand ich die Creme sehr gut. Da ich jedoch momentan mit vielen Unreinheiten zu kämpfen habe, werde ich wohl auf eine andere Tagescreme umsteigen.

Bioderma Sensibio Solution Micellaire
Ich glaube jeder kennt und liebt das Mizellenwasser von Bioderma. Ich kann mich dem Hype nur anschließen, da es zum Abschminken einfach der Hammer ist. Es reizt meine Haut nicht und ohne Mühe reinigt es die Haut vom kompletten Make-Up. Definitiv ein Nachkaufprodukt.


Elina med Pflegedusche Olivenöl
Das Duschgel habe ich als Probe in meiner Apotheke bekommen. Ich empfand den Geruch als sehr beruhigend und angenehm, jedoch hat es meine Haut leider sehr ausgetrocknet. Deshalb für mich leider  ein Fail.

Lush Berry Berry Christmas Shower Gel
Das Berry Berry Christmas Shower Gel habe ich als Probe bei Lush bekommen und ist für mich ein absolutes Highlight. Ein Duschgel ist dann für mich ein Must Have wenn ich nach dem Duschen keine trockene Haut mit Spannungsgefühl habe. Leider erlebe ich das sehr selten. Berry Berry Christmas hat mich mit seiner Pflegewirkung jedoch echt sprachlos gemacht, zumal es auch noch extrem gut riecht. Für mich ein absolutes Nachkaufprodukt. Habe es gleich auf meine Weihnachts Wunschliste gepackt.

Montag, 16. Oktober 2017

Rezension | "Der Herzschlag deiner Worte" von Susanna Ernst

Buchinformationen

Originaltitel: Der Herzschlag deiner Worte | Autor: Susanna Ernst | Verlag: Droemer Knaur
Format: Klappenbroschur | Seiten: 400 Seiten | ISBN: 978-3-426-52123-6
Preis: 9,99€ [D]

Erschienen am 01. September 2017
________________________________

„Der Herzschlag deiner Worte“ ist mein erstes Buch von Susanna Ernst gewesen. Der Droemer Knaur Verlag hat mich darauf aufmerksam gemacht und mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Der Klappentext hat mich sofort angesprochen und ich hatte es irgendwie im Gefühl, dass mich die Geschichte sehr bewegen wird. Was genau mich an dem Buch dann so berührt hat und wieso ich dringend alle weiteren Bücher von Susanne Ernst lesen möchte, verrate ich euch in dieser Rezension.

Ich finde es sehr schwierig, die Geschichte in Worte zu fassen, da ich ein wenig Angst habe, dem Buch damit nicht gerecht zu werden. Grob zusammengefasst geht es um Alex, einem jungen Musiker, der sich mit seiner neuen Rolle als alleinerziehender Vater anfreunden muss. Seit er seine Bandkarriere für seine kleine Tochter Leni aufgeben musste, plagen ihn Selbstzweifel und Antriebslosigkeit, was der Schreibstil auch schonungslos rüberbringt. Für mich war es sehr leicht nachzuvollziehen, was in Alex vorgeht und wie ihn seine neuen Lebensumstände überfordern. Zumal er sich sein Leben ganz anders vorgestellt hatte. Seine Schwester Cassie schafft es aber, ihm die Augen zu öffnen und ihn an die Rolle zu erinnern, die er nun für seine Tochter einnehmen muss.

Doch gerade als Alex sein Leben wieder einigermaßen in den Griff bekommen hat, verstirbt sein Vater Vincent an einem Herzinfarkt. Für Alex bricht eine Welt zusammen, doch dann trifft er auf der Beerdigung auf seine Großtante Jane. Sie leidet an einer schweren ALS Erkrankung, die sie an einen Rollstuhl fesselt und komplett paralysiert. Kommunizieren kann sie nur durch einen Computer. Doch Jane lässt sich von ihrer Krankheit nicht beherrschen und versucht sich zumindest ihren Humor zu erhalten. Alex und sie freunden sich an und er schöpft durch sie neuen Lebensmut. Doch gerade weil sie sich so gut verstehen ist es für ihn ein Rätsel, weshalb er sie nie besuchen durfte. Irgendetwas scheint zwischen Jane und seinen Eltern vorgefallen zu sein, was ihre damalige Freundschaft so rasch zerstört hat. Aber niemand möchte ihm Antworten geben.

Was Alex nicht weiß, ist, dass der Geist seines Vaters ihn währenddessen auf jedem Schritt begleitet. Als Leser erlebt man dies durch diverse Kapitel aus Vincents Sicht mit, welche seine Gedanken zu den Geschehnissen, die nach seinem Tod in Gang gesetzt wurden, schildern. Außerdem erzählt Vincent Stück für Stück, was in der Vergangenheit zwischen Vivian, Jane und ihm vorgefallen ist. Und je mehr sich das Puzzle zusammensetzt, desto mehr zerbrach es mir das Herz. Ich glaube eine tragisch authentischere Geschichte habe ich noch nie in meinem Leben zuvor gelesen. Diese Verkettung von unglücklichen Ereignissen und Schicksalsschlägen hat mich einfach so tief berührt, dass die eine oder andere Träne bei mir geflossen ist.

Jane versucht indes, Alex mit seiner Schreibblockade zu helfen. Seit seine damalige Affäre ihm Leni vor die Füße gestellt hat und dann abgehauen ist, konnte er keinen einzigen Song mehr schreiben und hat die Musik aufgegeben. Ganz zum Leidwesen seines besten Freundes und Bandkollegen Marcus. Auch Jane möchte sich mit Alex‘ Flaute nicht zufriedengeben und schickt ihn kurzerhand zu einer Lesung, wo er die junge Autorin Maila kennenlernt. Und ja, es funkt so sehr zwischen den Beiden, dass einem die Chemie förmlich entgegenspringt. Doch Maila möchte aufgrund ihrer Vergangenheit keine enge Bindung zu jemandem eingehen. Die Beiden einigen sich auf einen One Night Stand, der bei Alex jedoch dazu führt, dass seine innere Stimme wieder ertönt und ihn einen Song schreiben lässt.

Man wird das Gefühl nicht los, dass Jane dies alles geplant hat und dass alle bisherigen Ereignisse einen Zusammenhang haben. Tatsächlich ist es auch so, allerdings auf eine ganz andere Art, als man zunächst vermuten mag. Auch Alex kann nicht akzeptieren, dass es zwischen ihm und Maila bei einem One Night Stand bleiben soll und setzt alle Hebel in Bewegung, um sie noch einmal zu treffen. Was dann passiert, kann man nur als Schicksal bezeichnen. Die Ereignisse überschlagen sich buchstäblich und man kann einfach nicht fassen, wie die einzelnen Bestandteile der Geschichte sich zusammenfügen.

Und obwohl dies alles so unglaublich traurig und herzzerreißend klingt, hat mir dieses Buch auch das ein oder andere Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Es zeigt einfach, dass man trotz aller Schicksalsschläge nicht sofort aufgeben muss, sondern dass es Hoffnung in jeder erdenklichen Form geben kann. Dass man anderen Menschen einen Sinn im Leben geben kann, auch wenn man sich selber schon abgeschrieben hat. Und vor allem, dass nichts ohne einen Grund geschieht. Denn vieles was in diesem Buch passiert, lässt einen über das Schicksal nachdenken, und wie wir es manchmal unterschätzen.

„Der Herzschlag deiner Worte“ ist für mich mein absolutes Lesehighlight dieses Jahr und hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen eingenommen. Ich habe mir fest vorgenommen, auch alle weiteren Bücher der Autorin zu lesen, da ich hoffe, noch weitere so tolle Geschichten zu entdecken.

Dienstag, 3. Oktober 2017

Erster Eindruck + Swatches | Colourpop Yes, Please! Palette

Ein Exemplar der Yes, Please! Paletten von Colourpop zu ergattern, ähnelte ein wenig den Hunger Spielen in Die Tribute von Panem. Dennoch habe ich es während eines nächtlichen Restocks geschafft, eine Palette zu bestellen, bevor sie wieder out of stock war. Die Farben haben mich sehr gereizt, vor allem da sie ein Dupe zur Natasha Denona Sunset Palette sein sollen. Leider habe ich die Palette nicht in meiner Sammlung, um einen Vergleich anzustellen. Dennoch möchte ich euch die Yes, Please! Palette kurz mit Swatches vorstellen und meine Meinung mit euch teilen. Einen kleinen Minuspunkt gibt es schon mal vorab, da die Namen der Lidschatten leider auf der Rückseite aufgedruckt sind, und nicht direkt bei den jeweiligen Farben. Außerdem kann man auf einigen Bildern sehen, dass die Palette bei der Lieferung leider ein paar Lidschattenflecken abbekommen hat, die sich nur schwer wieder entfernen lassen. Spricht aber natürlich für die Haltbarkeit der Lidschatten.



Die Palette enthält insgesamt 12 Lidschatten, davon 8 matte Lidschatten und 4 metallische Lidschatten. Die Farben lassen sich problemlos mit dem Finger aufnehmen und wirken sehr zart und buttrig. Die Pigmentierung ist sehr gut und Fallout sucht man glücklicherweise vergebens. Die Farben zu swatchen ist einfach ein Traum, was die folgenden Bilder auch beweisen.


Hier seht ihr Swatches der obersten Lidschattenreihe der Palette, bestehend aus den Farben 'Full Zip', 'Big Cocktails', 'Champs' und 'Bling' (von links nach rechts gesehen in der Palette). Die Swatches beginnen oben mit 'Full Zip' und enden unten mit 'Bling'. Ich glaube man sieht gleich auf den ersten Blick von welcher Qualität die Lidschatten sind. Die Farbabgabe ist so ebenmäßig und hochpigmentiert, dass einem das Herz gleich viel höher schlägt. Ich liebe es einfach, ein gutes Make-Up Produkt in den Händen zu halten.


'Full Zip' ist ein matter nudefarbener Lidschatten, der sich hervorragend als Basis für ein Augenmakeup eignet. Ich finde, dass jede Palette einen solchen Ton braucht. Der Lidschatten lässt sich problemlos verblenden und wie man an dem Swatch erkennen kann, verschmilzt er regelrecht mit der Haut.


'Big Cocktails' ist ein matter orangefarbener Lidschatten. Trotz der extremen Pigmentierung lässt er sich leicht verblenden und wird nicht fleckig. Rote und orangene Lidschatten machen mir häufig Probleme beim Auftragen. Mit diesem lässt sich jedoch sehr gut arbeiten.


'Champs' ist ein warmes Nude mit pfirsichfarbenem Unterton. Die Deckkraft ist so gut, dass ich ihn nicht einfach nur als Basis verwende, sondern als richtigen Bestandteil eines Augenmakeups.


'Bling' ist einer der metallischen Lidschatten. Die Farbe ist ein dunkles Rostrot und super deckend. Im Vergleich zu den matten Lidschatten ist die Farbabgabe viel intensiver. Er fühlt sich außerdem weniger pudrig an.


Auf diesem Bild seht ihr Swatches der mittleren Lidschatten Reihe, bestehend aus den Farben 'Louie', 'Butter Cake', 'Spoiled' und 'GNO'(von links nach rechts gesehen in der Palette). Die Swatches beginnen oben mit 'Louie' und enden unten mit 'GNO'. Auch hier sieht man wieder, dass die Lidschatten sehr gut pigmentiert sind und sich super auftragen lassen.


'Louie' ist ein heller, rostfarbener Lidschatten mit goldenem, metallischem Finish. Wie 'Bling' fühlt auch dieser Lidschatten sich sehr cremig an und lässt sich gleichmäßig auftragen.


'Butter Cake' ist ein goldener, metallisch schimmernder Lidschatten. Er ist leider ein kleines Problemkind in der Palette wie ich finde. Die Pigmente sind gröber und krümeliger als in den anderen Lidschatten. Man muss halt wissen, wie man mit so einem Lidschatten zu arbeiten hat, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Beim Swatchen fällt dies nicht so auf, beim Arbeiten mit dem Pinsel umso mehr. Mit der richtigen Technik ist der Lidschatten aber wunderschön.


'Spoiled' ist ein mattes Weinrot. Genauso wie die anderen matten Lidschatten ist er stark deckend und lässt sich problemlos verblenden. Im Gegensatz zu vergleichbaren roten Lidschatten lässt er sich auch rückstandslos entfernen, ohne rote Flecken auf der Haut zu hinterlassen.


'GNO' ist ein matter kupferfarbener Lidschatten. Er eignet sich hervorragend dafür, die dunkleren Lidschatten miteinander zu verblenden und einen schönen Farbübergang herzustellen. Er ist sehr gut pigmentiert und hat eine schöne cremige Konsistenz.


Dies sind die Swatches der untersten Reihe der Palette, bestehend aus den Farben 'Mischief', 'Note to Self', 'Chauffeur' und 'French Kiss'(von links nach rechts gesehen in der Palette). Die Swatches beginnen oben mit 'Mischief' und enden unten mit 'French Kiss'.


'Mischief' ist ein mattes Senf Gelb. Es ist nicht so stark deckend wie die anderen matten Lidschatten und hinterlässt beim Verblenden einen dezenten Farbhauch. Mit dem richtigen Pinsel und Hilfsmitteln wie Fix+ lässt sich aber eine höhere Deckkraft erzielen.

'Note to Self' ist ein helles mattes braun und macht sich perfekt in der Lidfalten als Übergangsfarbe. Er lässt sich sehr einfach verblenden und hat eine schöne cremige Konsistenz.


'Chauffeur' ist ein orangefarbener metallic Lidschatten mit goldenem Schimmer. Wenn man ihn mit Fix+ aufträgt schimmert er noch viel intensiver. Ansonsten hat er einen angenehme cremige Konsistenz.


'French Kiss' ist ein dunkles mattes Rotbraun. Wie die anderen Lidschatten ist er sehr weich und cremig von der Konsistenz her und lässt sich super verarbeiten. Ich finde die Farbe super zum dunkle Akzente setzen.

Fazit
Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der Palette und bei einem Preis von 16$ + Versandkosten kann man nicht meckern. Ich hatte zum Glück noch einen 5$ Rabattcode weshalb ich noch günstiger bei weggekommen bin. Man kann tolle Alltags Looks oder auch Abend Make-Ups damit schminken, also ein wahrer Allrounder. Mich stört es nur ein wenig, dass man die Palette so schwierig saubermachen kann. Dadurch, dass sie aus Pappe und nicht aus Metall ist, muss man mit Reinigungsmitteln sehr vorsichtig sein. Ich besitze die Palette nun seit einigen Wochen und habe sie nach den Blogfotos fast täglich benutzt. Da sich der Lidschatten Fallout beim Verwenden sehr in Grenzen hält, nutzen die Lidschatten auch nicht so schnell ab und man hat sehr lange was von der Palette. Für mich eine absolute Kaufempfehlung.

Samstag, 30. September 2017

Aufgebraucht | September 2017

Wenn man viele unterschiedliche Beauty Produkte testet, hat man leider auch mal die eine oder andere Enttäuschung dabei. Im September hatte ich leider einige davon. Wenn Produkte jedoch auf eine gewisse Art und Weise für einen selbst nicht funktionieren, weiß man auch erst so richtig, was man von einem Beauty Produkt eigentlich erwartet. Deshalb sehe ich diesen Monat mal als eine persönliche Lehrstunde an.


Nivea Diamant Glanz & Pflege Shampoo und Spülung
Ich muss zugeben, ich liebe den Duft der Nivea Shampoos. Leider scheint aber kaum eine der Pflegeserien zu mir zu passen. Die Diamant Glanz Produkte haben meine Haare schon nach einem halben Tag nachfetten lassen, obwohl ich normalerweise bis zu zwei Tage Ruhe bis zum nächsten Haarewaschen habe. Auch den versprochenen Glanz habe ich auf meinen Haaren nicht erkennen können. Somit für mich leider eine Enttäuschung und keine Nachkaufprodukte.


ogx Kukui Oil Anti-Frizz Hydrating Oil
Das Haaröl von ogx war für mich tatsächlich ein Highlight im September. Ich habe es gerne vor dem Haareföhnen in den Spitzen verteilt, da diese bei mir immer stark strapaziert sind. Und tatsächlich hat es dabei geholfen, die Haare gesünder und stärker aussehen zu lassen. Man hatte mal nicht das Gefühl, dass die Spitzen wieder kurz vorm Abbrechen sind. Leider kostet es um die 8 Euro, was für so eine kleine Flasche doch echt teuer ist. Da es meinen Haaren aber gut tut, werde ich es bestimmt nochmal nachkaufen.

Essence nail polish remover
Mit dem acetonfreien Nagellackentferner von Essence bin ich relativ zufrieden. Er tut sich etwas schwer mit Glitzer auf den Nägeln, aber welcher Nagellackentferner tut das nicht? Der Duft war angenehm und meine Nägel fühlten sich nach dem Benutzen nicht vollkommen zerstört und dehydriert an, wie es bei vergleichbaren Produkten der Fall ist. Wahrscheinlich werde ich ihn nachkaufen.

ISANA Crazy Melon Cremedusche
Das Crazy Melon Duschgel war diesen Sommer limitiert bei Rossmann erhältlich. Ich habe den Duft wirklich jedes Mal genossen unter der Dusche aber meine Haut fand es leider überhaupt nicht toll. Sie war nach circa einer Woche extrem ausgetrocknet und irritiert. Schuppenflechten und kleine Pickelchen auf den Schultern ließen nicht lange auf sich warten. Leider habe ich schon des Öfteren Probleme mit ISANA Duschgelen gehabt, deshalb werde ich erstmal auf einen Nachkauf von Duschprodukten der Marke verzichten.

Freitag, 22. September 2017

Rezension | "Paper Palace" von Erin Watt

Buchinformationen

Originaltitel: Twisted Palace | Autor: Erin Watt | Verlag: Piper Verlag
Format: Klappenbroschur | Seiten: 416 Seiten | ISBN: 978-3-492-06073-8
Preis: 12,99€ [D]

Erschienen am 02. Mai 2017
________________________________

Reiheninformation

Band 1: Paper Princess | Band 2: Paper Prince | Band 3: Paper Palace
Band 4: Paper Passion (erscheint am 02.11.2017)
Band 5: Paper Paradise (erscheint am 01.02.2018)
Band 6: Paper Party (erscheint am 01.03.2018)
________________________________

Und weiter geht es mit der Paper Reihe. Die ersten beiden Bände haben es mir ja sehr angetan und nach dem großen Cliffhanger aus dem zweiten Teil, musste ich so schnell wie möglich die Fortsetzung Paper Palace lesen. Tatsächlich unterscheidet sich Paper Palace aber sehr von seinen Vorgängern und hat in mir eher gemischte Gefühle geweckt.

Der dritte Band hat zwei Handlungsstränge. Zum einen geht es um den Mord an Brooke und zweitens um Steves unerwartete Rückkehr. Beides wirft eine Menge Rätsel auf, nicht nur für den Leser. Reed gilt immer noch als Hauptverdächtiger in Brookes Mordfall und ein Ausweg scheint nicht in Sicht. Es existieren unwiderlegbare Beweise für seine Schuld.

Währenddessen wird auch Ellas Leben ordentlich auf den Kopf gestellt. Ihre Zukunft mit Reed erscheint immer ungewisser, nicht zuletzt weil ihr Vater Steve mit ihrer Beziehung nicht einverstanden ist. Überhaupt scheint er Ella nach seiner Rückkehr vollkommen für sich vereinnahmen zu wollen und den Kontakt zu den Royals nicht zu billigen. Man fragt sich nur: warum?

Generell ist Steves plötzliches Auftauchen eher merkwürdig als glaubhaft. Angeblich wurde er nach seinem Absturz an einer Insel angespült und die Einheimischen haben sich um ihn gekümmert, bis er wieder zurückkehren kann. Für mich klingt das doch sehr weit hergeholt. Schade finde ich, dass wir im Laufe des Buches nichts Näheres darüber erfahren und uns mit Steves Geschichte einfach abfinden müssen.

Ella hingegen scheint sich mit gar nichts so recht abzufinden, was Steve betrifft. Er versucht sich ihr hartnäckig als Vater aufzudrängen und das Versäumte so schnell wie möglich nachholen zu wollen. Ella, die elterliche Autorität nie kannte, fühlt sich dadurch natürlich extrem bedrängt und in ihrer Freiheit eingeschränkt. Besonders ihre Beziehung zu Reed hat stark darunter zu leiden, da Steve die Beiden mit aller Macht auseinander bringen will. Auch als Leser entwickelt man eine richtige Abneigung ihm gegenüber und man wird das Gefühl nicht los, dass irgendwas mit ihm faul ist.

Auch mit Reeds Verwicklung in Brookes Mordfall scheint irgendwas nicht mit richtigen Dingen zuzugehen. Ich glaube kaum einer kann sich vorstellen, dass Reed sie wirklich umgebracht hat. Klar, er ist aggressiv und impulsiv, aber für einen Mord hat er zu viel Köpfchen. Auch Ella ist überzeugt von Reeds Unschuld und stellt eigene Ermittlungen an. Ich glaube die Geschichte hat viel Potenzial verschenkt, indem man sich zu wenig auf den Krimi Aspekt konzentriert hat. Stattdessen wirkte Reeds drohende Haftstrafe viel zu unwichtig, um überhaupt Gefühle darin zu investieren. Ich hätte viel mehr Verzweiflung seitens der Protagonisten erwartet, aber stattdessen wirkte es eher so, als ob Reed einfach nur ein langer Besuch bei einem unliebsamen Verwandten bevorsteht. So wurde leider auch einiges an Spannung und Atmosphäre verschenkt, die für den Handlungsverlauf aber sehr wichtig gewesen wären. Ein Handlungsstrang dümpelt nach dem anderen vor sich hin und die Lesemotivation hielt sich bei mir relativ in Grenzen.

Auch die Beziehung zwischen Ella und Reed hat mir nicht dieses wohlige Gefühl gegeben, welches ich von den ersten zwei Bänden gewohnt bin. Man hat das Gefühl, dass die Beiden an einem Punkt sind, an dem nichts mehr kommt. Die Beziehung entwickelt sich nicht weiter und gerade während Reeds Prozess hätte man wirklich mehr daraus machen können. Ich hätte mir gewünscht, dass die Beiden mehr zusammenwachsen und erkennen, was für ein starkes Team sie sein können, auch ohne die Unterstützung von Callum. Auch hier wurde meiner Meinung nach viel Potenzial verschenkt.

Gut gefallen hat mir hingegen der gewohnt leichte Schreibstil, der für die Paper Reihe auch eine Art Wiedererkennungseffekt darstellt. Man muss sich nicht stark konzentrieren und kann sich einfach entspannt zurücklehnen beim Lesen. Außerdem konnten wir Nebencharaktere wie Dinah und Jordan mal aus einem ganz anderen Blickwinkel erleben und mehr über dessen Persönlichkeit erfahren. Ich finde sowas gibt einem Roman immer ein wenig an Tiefe, da eine Geschichte eben nicht nur durch die Hauptcharaktere gesteuert wird.

Die letzten Kapitel des Buches haben mir, verglichen mit dem Rest, sehr gut gefallen. Die Handlung hat an Tempo zugelegt und der Showdown am Ende war genau das, was ich die ganzen vorherigen Kapitel hindurch vermisst habe. Ich finde jedoch, man hätte das Ende über ein paar mehr Seiten strecken können, da es sehr schnell vorüber war und sehr gehetzt wirkte.

Und auch wenn ich mit dem dritten Band der Paper Reihe nicht über alle Maßen zufrieden bin, ist es dennoch schade, dass die Handlung aus Ellas Sicht nun vorbei ist. Ich fand ihre Geschichte wirklich unterhaltsam und schön. Es hat mir einfach sehr gefallen zu sehen, wie sie sich im Laufe der Geschichte immer weiterentwickelt hat und mit den Royals zu einer richtigen Familie zusammengewachsen ist. Umso gespannter bin ich nun natürlich auf die Spin-Off Romane, die einen Einblick in das Liebesleben der anderen Royal Brüder gewähren sollen.

Freitag, 15. September 2017

Beauty Haul August & September 2017 | BeautyBay, Colourpop, BodyShop & Rossmann

In den letzten Wochen sind bei mir wieder einige schöne Beauty Neuheiten eingezogen. Schuld daran waren hauptsächlich Angebote, die mir sehr gelegen kamen und den Anreiz zum Kaufen bei mir nur noch verstärkt haben. Ich kann aber guten Gewissens behaupten, dass alles auch auf meiner Wunschliste stand und ich nicht nur wegen einem guten Angebot zugelangt habe. Was mich jeweils zum Kauf bewegt hat, möchte ich euch nun in diesem Post erzählen.


Wie man sieht, handelt es sich um eine gute Mischung aus allen Beauty Kategorien. Ich bin tatsächlich sehr zufrieden mit meiner Auswahl und bereue keinen einzigen Kauf. Zwei besonders interessante Schnäppchen sind der Lippenstift von Catrice und der Highlighter von MakeUp Revolution. Den Grund werde ich euch im laufe des Posts noch näher erläutern.


Colourpop Yes, Please! Eyeshadow Palette
Ich glaube die Yes, Please! Palette wurde zehnmal restocked und war jedes Mal innerhalb weniger Minuten ausverkauft. Jedenfalls hatte ich dann irgendwann mal Glück und konnte ein Exemplar ergattern. Viele wissen wahrscheinlich, dass die Palette als ein Dupe zur Natasha Denona Sunset Palette gehandelt wird. Für mich war das einer der Anreize, die mich zu einem Kauf bewegt haben. Ausschlaggebend waren für mich aber die tollen Herbstfarben, die mich noch mehr in Herbststimmung bringen, als ich eh schon bin. Zu Haltbarkeit und Qualität kann ich noch nicht viel sagen, da ich das Testen der Lidschatten noch vor mir habe. Ich bin aber so neugierig, dass ich sicherlich auch einen Post darüber schreiben werde.


Anastasia Beverly Hills Aurora Glowkit
Ich bin ein großer Fan der ABH Glowkits. Jedoch hat mich das neue Aurora Glowkit zunächst nicht so recht gereizt. Natürlich wollte ich es unbedingt für meine Sammlung haben, aber der Preis hat mich dann doch ein wenig abgeschreckt. Einige Wochen und zig YouTube Videos später, haben mir die neuen Farben in dem Glowkit immer mehr zugesagt und die Kaufentscheidung war getroffen. Im Endeffekt hatte ich großes Glück, dass ich so lange mit meinem Kauf gewartet habe. Denn zu dem Zeitpunkt, als ich die Palette dann endlich haben wollte, hat BeautyBay das Aurora Glowkit zum halben Preis für umgerechnet circa 24 Euro angeboten.


MakeUp Revolution Skin Kiss Highlighter "Ice Kiss"
Der MUR Highlighter war ein unschlagbares Schnäppchen. Ich habe ihn nämlich mit einem satten Preisnachlass von 40% ergattern können. Also fast zum halben Preis. Grund dafür war eine Aktion bei Rossmann, bei der man Puder und Lippenstifte für -30% kaufen konnte. Zusätzlich hatte ich noch einen 10% Coupon in der Rossmann App, und mein MakeUp Glück war perfekt. MakeUp Revolution ist ja bekannt dafür, Dupes für bekannte Marken und Produkte auf den Markt zu bringen und für mich ist hier eine eindeutige Ähnlichkeit zu Jeffree Stars "Skin Frost" Highlightern zu erkennen. Sogar die Verpackungsgröße ist nahezu identisch. Die Qualität allerdings leider nicht. Ich stehe mit diesen Plastik Deckeln immer auf Kriegsfuß, da diese mir früher oder später am Scharnier brechen. Auch der Geruch ist sehr chemisch und unangenehm, jedoch merkt man im Gesicht kaum etwas davon. Mit seinem High End Zwilling kann der Highlighter auch in der Pigmentierung kaum mithalten, ist aber eine nette Drogerie Alternative für den Alltag. Darum bereue ich den Kauf auch nicht und für 3 Euro (dank Rabatte) kann man auch echt nicht meckern.


Catrice Soleil d'Ete Lippenstift "C02 Meet MEtal"
Der Catrice Lippenstift durfte dank der selben Rossmann Rabatt Aktion bei mir einziehen. Die Soleil d'Ete Limited Edition beinhalt insgesamt drei Metallic Lippenstifte, von denen ich so viele schöne Bilder auf anderen Blogs gesehen habe. Was an anderen hübsch aussieht, muss aber nicht zwangsläufig auch einem selber stehen. Deshalb habe ich testweise auch nur einen mitgenommen. Da der Sommer auch nun wohl nicht mehr zurückkommen wird, werde ich auch erst nächstes Jahr zu dem Lippenstift greifen. Ich finde, zum Herbst passt er einfach nicht.


The BodyShop Vanilla Pumpkin Body Butter
Und mein persönliches Highlight kommt zum Schluss. Der BodyShop bringt jährlich zur Weihnachtszeit eine Festtagskollektion raus, auf die ich jedes Jahr aufs neue hinfiebere. Dass es dieses Jahr allerdings schon einen Vorgeschmack im Herbst gibt, habe ich nicht erwartet. Und dass es dann auch noch eine Pumpkin Duftrichtung wird, hat mich völlig vom Hocker gehauen. Ich habe mir traditionell die Bodybutter gekauft, bin allerdings stark am überlegen, ob ich mir auch das Duschgel hole weil der Duft einfach unglaublich ist. Leider gab es kein Körperpeeling, was ich sehr schade finde. Für mich gehören die zur Festtagskollektion jedes Jahr dazu.

Sonntag, 20. August 2017

Rezension | "Aquila" von Ursula Poznanski

Buchinformationen

Originaltitel: - | Autor: Ursula Poznanski | Verlag: Loewe Verlag
Format: Klappenbroschur | Seiten: 432 Seiten | ISBN: 978-3-7855-8613-6
Format: E-Book | Seiten: 448 Seiten | ISBN: 978-3-7320-1107-0
Preis Klappenbroschur: 16,95€ [D] | Preis E-Book: 12,99 [D]

Erschienen am 14. August 2017
________________________________

Aquila wurde mir vom Loewe Verlag als E-Book Leseexemplar zugeschickt. Da ich die vorherigen Jugendromane von Ursula Poznanski auch alle gelesen habe, war ich natürlich neugierig auf das neuste Buch aus ihrer Feder. Ich bin tatsächlich mit sehr hohen Erwartungen an das Buch herangegangen, da ich bei jedem Poznanski Buch immer daran zurückdenke, wie sehr mir Erebos gefallen hatte.

Die Geschichte beginnt mit einer sehr verwirrten Nika. Sie wacht an einem Dienstagmorgen auf und weiß zunächst nicht wo sie ist, und was passiert ist. Auch als Leser kann man die Situation schwer einordnen. Alles was Nika bei sich findet ist ein Zettel mit seltsamen Notizen. Als sie merkt, dass sie sich in ihrer WG befindet, schaut sie sich um und findet eine erschreckende Nachricht am Badezimmer Spiegel: „Letzte Chance“.

Die Handlung ist danach aufgebaut wie ein Puzzle. Nika findet heraus, dass sämtliche Erinnerung seit der Party Samstagnacht aus ihrem Gedächtnis verschwunden sind, jedoch ohne einen Hinweis, was währenddessen geschehen ist. Außerdem wundert sie sich, wo ihre Mitbewohnerin Jenny abgeblieben ist. Ihr Pass und ihr Handy sind ebenfalls verschwunden. Es wirkt zunächst so, als ob zwischen all dem kein Zusammenhang besteht.

Plötzlich taucht Lennard, der Freund ihrer Mitbewohnerin Jenny, auf und wundert sich, dass Nika sich an nichts erinnern kann. Am Samstag soll es zwischen ihr und Jenny schließlich extrem gekracht haben. Mehr kann er ihr aber leider auch nicht sagen und so bleibt Nika weiterhin im Ungewissen. Als jedoch nachts unerwartet ein Fremder bei ihr in der WG auftaucht, weiß sie, dass etwas nicht stimmen kann. Sie wendet sich nochmal ihren verworrenen Notizen zu und findet heraus, dass diese Hinweise beinhalten, was sie in den letzten Tagen erlebt hat.

Von da an muss man wirklich aufpassen, dass man nichts überliest. Denn sonst ist es extrem schwer, die weitere Handlung nachvollziehen zu können. Jedes kleinste Detail baut aufeinander auf und ich fand es echt spannend, wie sich die mysteriöse Situation nach und nach aufklärt, aber gleichzeitig auch für Nika verschlimmert. Von dieser Seite her erfüllt das Buch alle Anforderungen, die ich an einen Jugend Thriller habe.

Was mir nicht so gut gefallen hat, waren die Charaktere. Ich konnte mich leider überhaupt in diese hineinversetzen oder eine Bindung zu ihnen aufbauen. Das hat es mir teilweise auch schwer gemacht, der Geschichte aufmerksam zu folgen. Dabei beinhaltet das Buch viele interessante Personen, die durch diese Distanz jedoch allesamt wie unwichtige Nebencharaktere erscheinen. Das Interesse geht so bei mir schnell verloren, auch wenn die Handlung eigentlich spannend ist.

Wenn ich nun so an die anderen Poznanski Jugendbücher denke, fällt einem ein gewisses Schema im Schreibstil auf. Ich finde, dass „Aquila“ sich sehr ähnlich wie „Layers“ oder „Elanus“ gelesen hat. Geradezu als ob diese Bücher einen Zusammenhang haben bzw. eine Reihe darstellen sollen. Diesen Wiederkennungseffekt kenne ich sonst normalerweise nur von Trilogien oder anderen Mehrteilern. Die Schauplätze und Atmosphäre werden stets sehr detailliert beschrieben, während die Charaktere immer sehr distanziert behandelt werden. Insgesamt empfinde ich den Schreibstil immer als sehr schwer, wodurch viel Konzentration beim Lesen gefragt ist. Das ist auch der Grund warum ich an Poznanski Romanen im Durschnitt länger brauche, als bei vergleichbaren Büchern.

Die Auflösung des Rätsels war letzten Endes sehr raffiniert und bewundere die Autorin sehr dafür, wie sie es geschafft hat, sämtliche Fäden logisch zusammenlaufen zu lassen. Ich kann nur spekulieren, wie viele Mindmaps sie sich gemacht haben muss, um ja kein Detail auszulassen oder zu vergessen. Man ist schockiert und hätte mit vielen gerechnet, aber nicht damit. Am Ende macht alles jedoch Sinn.

Insgesamt empfand ich auch dieses Poznanski Buch wieder als sehr interessant und spannend. Die Zusammenhänge sind intelligent miteinander verknüpft und die Atmosphäre hat dem Thriller Genre alle Ehre gemacht. Die größte Schwäche des Buches sind definitiv die Charaktere, an denen viel Potential verloren geht. Da die Poznanski Romane sich stets von anderen Büchern abgrenzen und einzigartig sind, werde ich aber definitiv auch wieder zu dem nächsten Buch aus ihrer Feder greifen.