Freitag, 22. September 2017

Rezension | "Paper Palace" von Erin Watt

Buchinformationen

Originaltitel: Twisted Palace | Autor: Erin Watt | Verlag: Piper Verlag
Format: Klappenbroschur | Seiten: 416 Seiten | ISBN: 978-3-492-06073-8
Preis: 12,99€ [D]

Erschienen am 02. Mai 2017
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Reiheninformation

Band 1: Paper Princess | Band 2: Paper Prince | Band 3: Paper Palace
Band 4: Paper Passion (erscheint am 02.11.2017)
Band 5: Paper Paradise (erscheint am 01.02.2018)
Band 6: Paper Party (erscheint am 01.03.2018)
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Und weiter geht es mit der Paper Reihe. Die ersten beiden Bände haben es mir ja sehr angetan und nach dem großen Cliffhanger aus dem zweiten Teil, musste ich so schnell wie möglich die Fortsetzung Paper Palace lesen. Tatsächlich unterscheidet sich Paper Palace aber sehr von seinen Vorgängern und hat in mir eher gemischte Gefühle geweckt.

Der dritte Band hat zwei Handlungsstränge. Zum einen geht es um den Mord an Brooke und zweitens um Steves unerwartete Rückkehr. Beides wirft eine Menge Rätsel auf, nicht nur für den Leser. Reed gilt immer noch als Hauptverdächtiger in Brookes Mordfall und ein Ausweg scheint nicht in Sicht. Es existieren unwiderlegbare Beweise für seine Schuld.

Währenddessen wird auch Ellas Leben ordentlich auf den Kopf gestellt. Ihre Zukunft mit Reed erscheint immer ungewisser, nicht zuletzt weil ihr Vater Steve mit ihrer Beziehung nicht einverstanden ist. Überhaupt scheint er Ella nach seiner Rückkehr vollkommen für sich vereinnahmen zu wollen und den Kontakt zu den Royals nicht zu billigen. Man fragt sich nur: warum?

Generell ist Steves plötzliches Auftauchen eher merkwürdig als glaubhaft. Angeblich wurde er nach seinem Absturz an einer Insel angespült und die Einheimischen haben sich um ihn gekümmert, bis er wieder zurückkehren kann. Für mich klingt das doch sehr weit hergeholt. Schade finde ich, dass wir im Laufe des Buches nichts Näheres darüber erfahren und uns mit Steves Geschichte einfach abfinden müssen.

Ella hingegen scheint sich mit gar nichts so recht abzufinden, was Steve betrifft. Er versucht sich ihr hartnäckig als Vater aufzudrängen und das Versäumte so schnell wie möglich nachholen zu wollen. Ella, die elterliche Autorität nie kannte, fühlt sich dadurch natürlich extrem bedrängt und in ihrer Freiheit eingeschränkt. Besonders ihre Beziehung zu Reed hat stark darunter zu leiden, da Steve die Beiden mit aller Macht auseinander bringen will. Auch als Leser entwickelt man eine richtige Abneigung ihm gegenüber und man wird das Gefühl nicht los, dass irgendwas mit ihm faul ist.

Auch mit Reeds Verwicklung in Brookes Mordfall scheint irgendwas nicht mit richtigen Dingen zuzugehen. Ich glaube kaum einer kann sich vorstellen, dass Reed sie wirklich umgebracht hat. Klar, er ist aggressiv und impulsiv, aber für einen Mord hat er zu viel Köpfchen. Auch Ella ist überzeugt von Reeds Unschuld und stellt eigene Ermittlungen an. Ich glaube die Geschichte hat viel Potenzial verschenkt, indem man sich zu wenig auf den Krimi Aspekt konzentriert hat. Stattdessen wirkte Reeds drohende Haftstrafe viel zu unwichtig, um überhaupt Gefühle darin zu investieren. Ich hätte viel mehr Verzweiflung seitens der Protagonisten erwartet, aber stattdessen wirkte es eher so, als ob Reed einfach nur ein langer Besuch bei einem unliebsamen Verwandten bevorsteht. So wurde leider auch einiges an Spannung und Atmosphäre verschenkt, die für den Handlungsverlauf aber sehr wichtig gewesen wären. Ein Handlungsstrang dümpelt nach dem anderen vor sich hin und die Lesemotivation hielt sich bei mir relativ in Grenzen.

Auch die Beziehung zwischen Ella und Reed hat mir nicht dieses wohlige Gefühl gegeben, welches ich von den ersten zwei Bänden gewohnt bin. Man hat das Gefühl, dass die Beiden an einem Punkt sind, an dem nichts mehr kommt. Die Beziehung entwickelt sich nicht weiter und gerade während Reeds Prozess hätte man wirklich mehr daraus machen können. Ich hätte mir gewünscht, dass die Beiden mehr zusammenwachsen und erkennen, was für ein starkes Team sie sein können, auch ohne die Unterstützung von Callum. Auch hier wurde meiner Meinung nach viel Potenzial verschenkt.

Gut gefallen hat mir hingegen der gewohnt leichte Schreibstil, der für die Paper Reihe auch eine Art Wiedererkennungseffekt darstellt. Man muss sich nicht stark konzentrieren und kann sich einfach entspannt zurücklehnen beim Lesen. Außerdem konnten wir Nebencharaktere wie Dinah und Jordan mal aus einem ganz anderen Blickwinkel erleben und mehr über dessen Persönlichkeit erfahren. Ich finde sowas gibt einem Roman immer ein wenig an Tiefe, da eine Geschichte eben nicht nur durch die Hauptcharaktere gesteuert wird.

Die letzten Kapitel des Buches haben mir, verglichen mit dem Rest, sehr gut gefallen. Die Handlung hat an Tempo zugelegt und der Showdown am Ende war genau das, was ich die ganzen vorherigen Kapitel hindurch vermisst habe. Ich finde jedoch, man hätte das Ende über ein paar mehr Seiten strecken können, da es sehr schnell vorüber war und sehr gehetzt wirkte.

Und auch wenn ich mit dem dritten Band der Paper Reihe nicht über alle Maßen zufrieden bin, ist es dennoch schade, dass die Handlung aus Ellas Sicht nun vorbei ist. Ich fand ihre Geschichte wirklich unterhaltsam und schön. Es hat mir einfach sehr gefallen zu sehen, wie sie sich im Laufe der Geschichte immer weiterentwickelt hat und mit den Royals zu einer richtigen Familie zusammengewachsen ist. Umso gespannter bin ich nun natürlich auf die Spin-Off Romane, die einen Einblick in das Liebesleben der anderen Royal Brüder gewähren sollen.

Freitag, 15. September 2017

Beauty Haul August & September 2017 | BeautyBay, Colourpop, BodyShop & Rossmann

In den letzten Wochen sind bei mir wieder einige schöne Beauty Neuheiten eingezogen. Schuld daran waren hauptsächlich Angebote, die mir sehr gelegen kamen und den Anreiz zum Kaufen bei mir nur noch verstärkt haben. Ich kann aber guten Gewissens behaupten, dass alles auch auf meiner Wunschliste stand und ich nicht nur wegen einem guten Angebot zugelangt habe. Was mich jeweils zum Kauf bewegt hat, möchte ich euch nun in diesem Post erzählen.


Wie man sieht, handelt es sich um eine gute Mischung aus allen Beauty Kategorien. Ich bin tatsächlich sehr zufrieden mit meiner Auswahl und bereue keinen einzigen Kauf. Zwei besonders interessante Schnäppchen sind der Lippenstift von Catrice und der Highlighter von MakeUp Revolution. Den Grund werde ich euch im laufe des Posts noch näher erläutern.


Colourpop Yes, Please! Eyeshadow Palette
Ich glaube die Yes, Please! Palette wurde zehnmal restocked und war jedes Mal innerhalb weniger Minuten ausverkauft. Jedenfalls hatte ich dann irgendwann mal Glück und konnte ein Exemplar ergattern. Viele wissen wahrscheinlich, dass die Palette als ein Dupe zur Natasha Denona Sunset Palette gehandelt wird. Für mich war das einer der Anreize, die mich zu einem Kauf bewegt haben. Ausschlaggebend waren für mich aber die tollen Herbstfarben, die mich noch mehr in Herbststimmung bringen, als ich eh schon bin. Zu Haltbarkeit und Qualität kann ich noch nicht viel sagen, da ich das Testen der Lidschatten noch vor mir habe. Ich bin aber so neugierig, dass ich sicherlich auch einen Post darüber schreiben werde.


Anastasia Beverly Hills Aurora Glowkit
Ich bin ein großer Fan der ABH Glowkits. Jedoch hat mich das neue Aurora Glowkit zunächst nicht so recht gereizt. Natürlich wollte ich es unbedingt für meine Sammlung haben, aber der Preis hat mich dann doch ein wenig abgeschreckt. Einige Wochen und zig YouTube Videos später, haben mir die neuen Farben in dem Glowkit immer mehr zugesagt und die Kaufentscheidung war getroffen. Im Endeffekt hatte ich großes Glück, dass ich so lange mit meinem Kauf gewartet habe. Denn zu dem Zeitpunkt, als ich die Palette dann endlich haben wollte, hat BeautyBay das Aurora Glowkit zum halben Preis für umgerechnet circa 24 Euro angeboten.


MakeUp Revolution Skin Kiss Highlighter "Ice Kiss"
Der MUR Highlighter war ein unschlagbares Schnäppchen. Ich habe ihn nämlich mit einem satten Preisnachlass von 40% ergattern können. Also fast zum halben Preis. Grund dafür war eine Aktion bei Rossmann, bei der man Puder und Lippenstifte für -30% kaufen konnte. Zusätzlich hatte ich noch einen 10% Coupon in der Rossmann App, und mein MakeUp Glück war perfekt. MakeUp Revolution ist ja bekannt dafür, Dupes für bekannte Marken und Produkte auf den Markt zu bringen und für mich ist hier eine eindeutige Ähnlichkeit zu Jeffree Stars "Skin Frost" Highlightern zu erkennen. Sogar die Verpackungsgröße ist nahezu identisch. Die Qualität allerdings leider nicht. Ich stehe mit diesen Plastik Deckeln immer auf Kriegsfuß, da diese mir früher oder später am Scharnier brechen. Auch der Geruch ist sehr chemisch und unangenehm, jedoch merkt man im Gesicht kaum etwas davon. Mit seinem High End Zwilling kann der Highlighter auch in der Pigmentierung kaum mithalten, ist aber eine nette Drogerie Alternative für den Alltag. Darum bereue ich den Kauf auch nicht und für 3 Euro (dank Rabatte) kann man auch echt nicht meckern.


Catrice Soleil d'Ete Lippenstift "C02 Meet MEtal"
Der Catrice Lippenstift durfte dank der selben Rossmann Rabatt Aktion bei mir einziehen. Die Soleil d'Ete Limited Edition beinhalt insgesamt drei Metallic Lippenstifte, von denen ich so viele schöne Bilder auf anderen Blogs gesehen habe. Was an anderen hübsch aussieht, muss aber nicht zwangsläufig auch einem selber stehen. Deshalb habe ich testweise auch nur einen mitgenommen. Da der Sommer auch nun wohl nicht mehr zurückkommen wird, werde ich auch erst nächstes Jahr zu dem Lippenstift greifen. Ich finde, zum Herbst passt er einfach nicht.


The BodyShop Vanilla Pumpkin Body Butter
Und mein persönliches Highlight kommt zum Schluss. Der BodyShop bringt jährlich zur Weihnachtszeit eine Festtagskollektion raus, auf die ich jedes Jahr aufs neue hinfiebere. Dass es dieses Jahr allerdings schon einen Vorgeschmack im Herbst gibt, habe ich nicht erwartet. Und dass es dann auch noch eine Pumpkin Duftrichtung wird, hat mich völlig vom Hocker gehauen. Ich habe mir traditionell die Bodybutter gekauft, bin allerdings stark am überlegen, ob ich mir auch das Duschgel hole weil der Duft einfach unglaublich ist. Leider gab es kein Körperpeeling, was ich sehr schade finde. Für mich gehören die zur Festtagskollektion jedes Jahr dazu.

Sonntag, 20. August 2017

Rezension | "Aquila" von Ursula Poznanski

Buchinformationen

Originaltitel: - | Autor: Ursula Poznanski | Verlag: Loewe Verlag
Format: Klappenbroschur | Seiten: 432 Seiten | ISBN: 978-3-7855-8613-6
Format: E-Book | Seiten: 448 Seiten | ISBN: 978-3-7320-1107-0
Preis Klappenbroschur: 16,95€ [D] | Preis E-Book: 12,99 [D]

Erschienen am 14. August 2017
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Aquila wurde mir vom Loewe Verlag als E-Book Leseexemplar zugeschickt. Da ich die vorherigen Jugendromane von Ursula Poznanski auch alle gelesen habe, war ich natürlich neugierig auf das neuste Buch aus ihrer Feder. Ich bin tatsächlich mit sehr hohen Erwartungen an das Buch herangegangen, da ich bei jedem Poznanski Buch immer daran zurückdenke, wie sehr mir Erebos gefallen hatte.

Die Geschichte beginnt mit einer sehr verwirrten Nika. Sie wacht an einem Dienstagmorgen auf und weiß zunächst nicht wo sie ist, und was passiert ist. Auch als Leser kann man die Situation schwer einordnen. Alles was Nika bei sich findet ist ein Zettel mit seltsamen Notizen. Als sie merkt, dass sie sich in ihrer WG befindet, schaut sie sich um und findet eine erschreckende Nachricht am Badezimmer Spiegel: „Letzte Chance“.

Die Handlung ist danach aufgebaut wie ein Puzzle. Nika findet heraus, dass sämtliche Erinnerung seit der Party Samstagnacht aus ihrem Gedächtnis verschwunden sind, jedoch ohne einen Hinweis, was währenddessen geschehen ist. Außerdem wundert sie sich, wo ihre Mitbewohnerin Jenny abgeblieben ist. Ihr Pass und ihr Handy sind ebenfalls verschwunden. Es wirkt zunächst so, als ob zwischen all dem kein Zusammenhang besteht.

Plötzlich taucht Lennard, der Freund ihrer Mitbewohnerin Jenny, auf und wundert sich, dass Nika sich an nichts erinnern kann. Am Samstag soll es zwischen ihr und Jenny schließlich extrem gekracht haben. Mehr kann er ihr aber leider auch nicht sagen und so bleibt Nika weiterhin im Ungewissen. Als jedoch nachts unerwartet ein Fremder bei ihr in der WG auftaucht, weiß sie, dass etwas nicht stimmen kann. Sie wendet sich nochmal ihren verworrenen Notizen zu und findet heraus, dass diese Hinweise beinhalten, was sie in den letzten Tagen erlebt hat.

Von da an muss man wirklich aufpassen, dass man nichts überliest. Denn sonst ist es extrem schwer, die weitere Handlung nachvollziehen zu können. Jedes kleinste Detail baut aufeinander auf und ich fand es echt spannend, wie sich die mysteriöse Situation nach und nach aufklärt, aber gleichzeitig auch für Nika verschlimmert. Von dieser Seite her erfüllt das Buch alle Anforderungen, die ich an einen Jugend Thriller habe.

Was mir nicht so gut gefallen hat, waren die Charaktere. Ich konnte mich leider überhaupt in diese hineinversetzen oder eine Bindung zu ihnen aufbauen. Das hat es mir teilweise auch schwer gemacht, der Geschichte aufmerksam zu folgen. Dabei beinhaltet das Buch viele interessante Personen, die durch diese Distanz jedoch allesamt wie unwichtige Nebencharaktere erscheinen. Das Interesse geht so bei mir schnell verloren, auch wenn die Handlung eigentlich spannend ist.

Wenn ich nun so an die anderen Poznanski Jugendbücher denke, fällt einem ein gewisses Schema im Schreibstil auf. Ich finde, dass „Aquila“ sich sehr ähnlich wie „Layers“ oder „Elanus“ gelesen hat. Geradezu als ob diese Bücher einen Zusammenhang haben bzw. eine Reihe darstellen sollen. Diesen Wiederkennungseffekt kenne ich sonst normalerweise nur von Trilogien oder anderen Mehrteilern. Die Schauplätze und Atmosphäre werden stets sehr detailliert beschrieben, während die Charaktere immer sehr distanziert behandelt werden. Insgesamt empfinde ich den Schreibstil immer als sehr schwer, wodurch viel Konzentration beim Lesen gefragt ist. Das ist auch der Grund warum ich an Poznanski Romanen im Durschnitt länger brauche, als bei vergleichbaren Büchern.

Die Auflösung des Rätsels war letzten Endes sehr raffiniert und bewundere die Autorin sehr dafür, wie sie es geschafft hat, sämtliche Fäden logisch zusammenlaufen zu lassen. Ich kann nur spekulieren, wie viele Mindmaps sie sich gemacht haben muss, um ja kein Detail auszulassen oder zu vergessen. Man ist schockiert und hätte mit vielen gerechnet, aber nicht damit. Am Ende macht alles jedoch Sinn.

Insgesamt empfand ich auch dieses Poznanski Buch wieder als sehr interessant und spannend. Die Zusammenhänge sind intelligent miteinander verknüpft und die Atmosphäre hat dem Thriller Genre alle Ehre gemacht. Die größte Schwäche des Buches sind definitiv die Charaktere, an denen viel Potential verloren geht. Da die Poznanski Romane sich stets von anderen Büchern abgrenzen und einzigartig sind, werde ich aber definitiv auch wieder zu dem nächsten Buch aus ihrer Feder greifen.

Montag, 14. August 2017

Aufgebraucht | Juli & August 2017

Die Hälfte vom August ist ja schon vorüber, deshalb haben sich in diesen "Aufgebraucht" Post auch Produkte aus dem August geschummelt. Ich gehe mit meinen Sachen immer sehr sparsam um, deshalb brauche ich auch sehr lange, um etwas wirklich komplett leer zu machen. Dennoch ist im Juli ein bisschen was zusammengekommen, zu dem ich euch jeweils kurz meine Meinung verraten werde.


Gliss Kur Summer Repair Shampoo und 1-Minute Intensivkur
Ich hatte sowohl Shampoo als auch Kur mit in meinem Sommer Urlaub und ich hatte das Gefühl, dass es meine Haare bei der aggresiven Sonne gut gepflegt hat. Allerdings habe ich keinen Vergleich ob ein ähnliches Shampoo mit entsprechender Kur nicht den selben Effekt erzielt hätte.


ISANA Around the World Duschgel - fernes Tahiti
Das Duschgel riecht so richtig schön nach Sommer. Die Mischung aus Kokos und Litschi riecht sehr angenehm, jedoch bleibt nach dem duschen kaum etwas davon auf der Haut übrig. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass das Duschgel meine Haut austrocknet und ich nach dem Duschen nicht auf Cremen verzichten kann.

The Body Shop - Vanilla Chai Handcreme
Die Vanilla Chai Handcreme war Bestandteil der letztjährigen Weihnachtskollektion. Ich bereue es jetzt schon, dass ich mich nicht mit sämtlichen Produkten der Vanilla Chai Reihe zehnfach eingedeckt habe, denn der Duft ist umwerfend. Auch der Pflegeeffekt der Handcreme hat mir sehr gut gefallen. Perfekt für spröde Winterhände. Ich hoffe, dass es dieses Jahr eine ähnliche Duftreihe in der Weihnachtskollektion geben wird.


Ratiopharm - Hyaluron Augentropfen
Augentropfen gehören zu meiner täglichen Schminkroutine einfach dazu. Ich wache morgens leider immer mit sehr trockenen Augen auf und bin somit auf gute Tropfen angewiesen. Die von Ratiopharm haben mir ganz gut gefallen, jedoch bin ich immer noch auf der Suche nach welchen, dessen Wirkung länger anhält.

Bioderma - Sébium AKN
Die Sébium Reihe von Bioderma gehört zu meinen Heiligen Gralen. Meine Pflegeroutine besteht zu großen Teilen aus den Bioderma Produkten und meine Haut merkt es quasi über Nacht, wenn ich diese nicht benutze. Ich habe leider eine sehr anstrengende Mischhaut der man es kaum recht machen kann. Aber die Sébium Produkte helfen mir sehr dabei, das Problem unter Kontrolle zu halten.

Freitag, 11. August 2017

Rezension | "Das Reich der Sieben Höfe - Dornen und Rosen" von Sarah J. Maas

Buchinformationen

Originaltitel: A Court of Thorns and Roses | Autor: Sarah J. Maas | Verlag: DTV Verlag
Format: gebunden mit Schutzumschlag | Seiten: 480 Seiten | ISBN: 978-3-423-76163-5
Preis: 18,95€ [D]

Erschienen am 10. Februar 2017
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Reiheninformation

Band 1: Das Reich der Sieben Höfe - Dornen und Rosen
Band 2: Das Reich der Sieben Höfe - Flammen und Finsternis
Band 3: N.N.
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Ich und dieses Buch hatten wirklich ernsthafte Startschwierigkeiten. Der Prolog zog sich hin, der Schreibstil war mir viel zu trocken und ich dachte wirklich, dass ich es nicht weiterlesen würde. Ich konnte es mir überhaupt nicht erklären, wieso dieses Buch so gehypt wird. Dass ich es im Nachhinein aber abgöttisch lieben würde und selbst eine Woche nach Beenden des Buches immer noch daran denken würde, habe ich tatsächlich nicht erwartet. Aber anscheinend ziehe ich solche Bücher in letzter Zeit verstärkt an. Man sollte ein Buch halt nie nach dem ersten Kapitel beurteilen.

Das Buch erzählt die Geschichte von der neunzehnjährigen Feyre, deren Name ich wahrscheinlich nach wie vor nicht richtig aussprechen kann. Sie lebt in einem ärmlichen Menschendorf südlich der Mauer nach Prythian, dem Land der Fae. Als sie im Wald auf der Jagd ist, begegnet sie einem riesigen Wolf, der ihr jedoch nicht feindselig erscheint. Dennoch sieht sie keine andere Möglichkeit als ihn zu töten, um kein Risiko einzugehen und mit dem Leben davonzukommen.

Durch den Verkauf des Wolffelles erhofft sie sich ein gutes Maß an Geld, um für ihre Familie zu sorgen. Ihr Vater ist dazu nicht mehr in der Lage, seit er das gesamte Vermögen der Familie mit einem kaufmännischen Deal verloren hat und seitdem gebrochen ist. Feyres Schwestern sehen sich aber nach wie vor als etwas Besseres und lassen keine Gelegenheit aus, ihr Schicksal zu bejammern. An Feyres Stelle wäre ich wahrscheinlich schon längst von Zuhause abgehauen, jedoch hat sie ihrer Mutter auf dem Sterbebett versprochen, auf die Familie aufzupassen.

Jedenfalls hat die Autorin es wirklich grandios hinbekommen, diesen Teil der Geschichte mit einer derartig hoffnungslosen Atmosphäre auszuschmücken, dass ich tatsächlich paarmal das Bedürfnis hatte das Buch beiseite zu legen und einmal durchzuatmen. Jedoch war ich auch an dem Punkt noch kein richtiger Fan des Buches. Ich hatte die Befürchtung, dass diese negative Atmosphäre sich wie ein roter Faden durch die Geschichte ziehen wird und einfach keine Freude dabei aufkommen wird.

Die Stimmung wendet sich jedoch schlagartig, als buchstäblich die Hölle über Feyres Haus hereinbricht. Eine riesige tierartige Gestalt aus Prythian taucht bei ihr auf und fordert einen Tribut für den getöteten Wolf. Denn dieser war ein Fae, genauso wie das Biest. Man hat es ja fast erwartet, nachdem Feyre im ersten Kapitel schon die Vermutung geäußert hat.

Der Fae verweist auf einen Vertrag zwischen den Fae und den Menschen, welcher besagt, dass ein Leben für das andere herhalten muss. Bedeutet: tötet ein Mensch einen unschuldigen Fae, muss dieser sein Leben dafür geben. Feyre, die sich langsam als ziemlich tough erweist, will für ihre Schuld einstehen und macht sich schon mit dem Gedanken vertraut, von dem Tier in Stücke gerissen zu werden. Dieser bietet ihr jedoch eine andere Möglichkeit an.

Sie soll ihr Leben mit ihm am Frühlingshof in Prythian verbringen. Nicht als Sklavin, sowie die Fae früher Menschen bei sich hatten, sondern quasi als Hofmitglied. Da stellt sich mir jedoch die Frage WIESO??? Erst fordert er ein Leben für seinen getöteten Fae Freund und dann sowas? Irgendwas ist da merkwürdig und dieses Gefühl verstärkt sich von Seite zu Seite.

Von Seite zu Seite ist ein gutes Stichwort, denn ab dann wurde das Buch zu einem Pageturner und hat mich vollkommen in seinen Bann gezogen. Mit einem Mal habe ich verstanden, wieso jeder dieses Buch so sehr liebt.

Als Feyre am Frühlingshof ankommt, beginnt die Geschichte dann richtig. Dort erfährt sie von einer Seuche, die den Hof in Angst und Schrecken versetzt und allen Bewohnern langsam ihre Magie raubt. Ich fand es super interessant, als man nach und nach mehr über Prythian erfahren hat und über die Geschichte der Fae. Einige Kreaturen aus der Welt der Fae haben mir wirklich einen Schauer über den Rücken gejagt, was aber auch dem Schreibstil der Autorin geschuldet ist. Am Anfang hat mich dieser wirklich abgeschreckt, aber als Feyre dann am Frühlingshof ankommt, hat sich das Blatt echt gewendet. Die Geschichte ist so anschaulich erzählt, dass einem regelrecht ein Film vor Augen abläuft. Man kann gar nicht anders, als sich alles bildlich vorzustellen.

In ihrem neuen Zuhause findet Feyre heraus, dass der Fae der sie ihrer Heimat entrissen hat, auf den Namen Tamlin hört und der High Lord des Frühlingshofes ist. Feyre macht währenddessen keinen Hehl aus ihrem unverblümten Hass gegen die Grausamkeit der Fae, jedoch findet sie schnell heraus, dass der Frühlingshof alles andere als grausam ist. Tamlin versucht ihr ein schönes Leben in seinem Anwesen zu bereiten und einmal mehr fragt man sich, was das ganze eigentlich soll. Hier geht es doch um mehr, als einen Vertrag zwischen Menschen und Fae.

Es wird immer mysteriöser und dann taucht plötzlich jemand auf, auf den man eigentlich das ganze Buch hindurch gewartet hat. Ich zumindest. Denn auf sämtlichen Social Media Kanälen sieht man in Verbindung zu dem Buch eigentlich nur einen Charakter mit Feyre: Rhysand, der mysteriöse Fremde vom Hof der Nacht. Bei seinem ersten richtigen Auftritt bedroht er Tamlin im Auftrag einer unbekannten Macht und Feyre vermutet, das doch mehr hinter der Geschichte über den Frühlingshof steckt, als man ihr erzählen will.

Ihre Vermutung wird schnell zur bitteren Gewissheit und Feyre sieht sich ihrem größten Alptraum gegenüber. Gut für uns, dass wir währenddessen mehr über Rhysand lesen können. Er ist definitiv nicht das, für was man ihn auf den ersten Blick hält. Aber das Bild des mysteriösen Fremden passt einfach zu gut zu ihm und plötzlich versteht man, wieso alle Leute Rhysand und Feyre so vergöttern. Ich habe es so genossen die Szenen mit den beiden zu lesen, es hat einfach so süchtig gemacht. Die Chemie und die Interaktionen zwischen den Beiden ist einfach auf den Punkt und ich hoffe einfach so sehr, dass man viel mehr über Rhysand und seine Geschichte im Folgeband erfährt.

Insgesamt bin ich ein großer Fan der Geschichte geworden und werde mir die Reihe sehr wahrscheinlich auch auf Englisch kaufen. Das ist eigentlich immer ein Zeichen für mich selber, dass mich ein Buch komplett für sich eingenommen hat. Feyre ist eine wahnsinnig interessante Protagonistin, von der ich einfach gerne noch mehr lesen möchte. So verhält es sich aber tatsächlich fast mit allen Charakteren, weil jeder für sich seinen individuellen Charme hat. Natürlich hat Rhysand es mir besonders angetan, gebe ich ja zu. Ich möchte einfach viel viel mehr aus der Welt der Fae lesen und ich habe nicht das Gefühl, dass ich so schnell genug davon bekommen werde. Ein toller Auftakt zu einer vielversprechenden Buchreihe.

Dienstag, 8. August 2017

Review + Swatches | Juvia's Place The Saharan Palette

Ich muss ehrlich gestehen, dass die Paletten von Juvia's Place eigentlich nie so richtig ein Thema für mich waren. Sie waren in Deutschland nur sehr schwer erhältlich und wenn dann nur zu einem völlig überteuerten Preis. Dennoch juckt es einem immer ein wenig in den Fingern, wenn man auf YouTube oder Blogs die ganzen tollen Swatches sieht. Doch selbst die tollste Pigmentierung war nicht Grund genug für mich, irgendwo mit viel Mühe in Übersee zu bestellen.
Plötzlich entschied sich jedoch BeautyBay, einige Produkte von Juvia's Place in ihr Sortiment zu nehmen. Für mich gab es dann kein Zögern mehr und die Neugier siegte.
Leider war die Auswahl nicht sehr groß, und so entschied ich mich für die Saharan Palette.


Wie man sieht, befinden sich in der Farbauswahl hauptsächlich Rot- und Brauntöne. Laut Juvia's Place Website diente die traditionelle Gesichtsbemalung eines afrikanischen Volkes namens Fulani als Inspiration für die Palette. Ich werde wahrscheinlich besonders im Herbst sehr oft zu der Palette greifen, weil ich dann einfach gerne auch mal ein dunkleres Augen Make-Up trage und gerne mal mit Orange- oder Rottönen experimentiere.


Wenn ich mir Swatch Videos auf YouTube anschaue, bin ich ja grundsätzlich immer erstmal ein wenig skeptisch. Es wird ja alles immer sehr beschönigt dargestellt. Bei den Juvia's Place Paletten habe ich immer den Satz vieler YouTuber im Kopf: "Look how pigmented it is!". Dieser Satz weckt in mir dann auch häufig den Drang, selbst herauszufinden wie "pigmented" die Lidschatten denn nun wirklich sind. Man fühlt sich schon ein bisschen herausgefordert. Zu der Saharan Palette kann ich aber guten Gewissens sagen, dass sie tatsächlich so gut pigmentiert ist, wie immer erzählt wird. Die folgenden Swatches habe ich mit dem Finger gemacht, ohne eine Lidschatten Base.


Mein liebster Lidschatten aus der Palette ist definitiv "Fula". Pinke Beerentöne haben es mir momentan einfach angetan. Trotz der unterschiedlichen Texturen, lässt sich jeder Lidschatten einwandfrei auftragen und verblenden. Häufig muss man ja gerade mit den matten Lidschatten in einer Palette kämpfen, da diese eine sehr kreideartige Textur haben. Und auch wenn der schwarze Lidschatten ein wenig danach aussehen mag, kann ich jeden beruhigen, denn auch mit "Chad" lässt sich ohne Probleme arbeiten. Im Alltag habe ich in den letzten Wochen häufig "Katsina" in der Lidfalte und am unteren Wimpernkranz, sowie "Lulu" auf dem gesamten Lid getragen. Mit einer Base halten die Lidschatten den ganzen Tag ohne zu verrutschen und an Farbe zu verlieren.

Insgesamt bin ich mit der Palette sehr zufrieden. Jeder der die Möglichkeit hat, unkompliziert an sie heranzukommen, investiert in eine solide Palette mit tollen Farben. Man braucht keine zusätzlichen Lidschatten um ein komplettes Augen Makeup damit zu zaubern, sondern hat alles, was man braucht, in einem Paket. Egal ob Alltags- oder Augen Makeup, die Saharan Palette kann man zu jedem Anlass nutzen.

Sonntag, 30. Juli 2017

Rezension | "Paper Prince" von Erin Watt

Buchinformationen

Originaltitel: Broken Prince | Autor: Erin Watt | Verlag: Piper Verlag
Format: Paperback | Seiten: 368 Seiten | ISBN: 978-3-492-06072-1
Preis: 12,99€ [D]

Erschienen am 03. April 2017
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Reiheninformation

Band 1: Paper Princess | Band 2: Paper Prince | Band 3: Paper Palace
Band 4: Paper Passion (erscheint am 02.11.2017)
Band 5: Paper Paradise (erscheint am 01.02.2018)
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„Paper Prince“ ist der zweite Band der Paper Serie und knüpft direkt dort an, wo der erste Teil aufgehört hat. Im Gegensatz zu „Paper Princess“ wird die Geschichte hier abwechselnd aus der Perspektive von Reed und Ella erzählt. Das bedeutet, wir bekommen endlich auch mal Reeds Sicht der Dinge geschildert. Besonders interessant fand ich zu lesen, wie er das Ende des ersten Bandes erlebt hat. Diverse Ereignisse werden so in ein ganz anderes Licht gerückt und ich finde, dass es clever gelöst wurde, im zweiten Band Reeds Perspektive mit einzubauen.

Nach Ellas Verschwinden hängt der Haussegen zwischen den Brüdern im Hause Royal ordentlich schief, denn jedem ist klar: Reed ist schuld. Meiner Meinung nach wurde es auch mal Zeit, dass die anderen Brüder ihm mal klar zeigen, was Sache ist.

Nun hatte ich erwartet, dass die Haupthandlung des Buches darin besteht, Ella zu finden und zur Rückkehr zu bewegen. Ob mir das so gut gefallen hätte, ist fragwürdig und zum Glück kam es auch anders. Denn dieser Part war bereits vor Ende der ersten hundert Seiten abgehandelt. Vielmehr steht hier besonders Reeds Konflikt mit sich selber und seinen vergangenen Taten im Mittelpunkt, ebenso wie seine Beziehung zu Ella. Hauptpunkt der Geschichte sind jedoch Brookes dubiose Machenschaften.

Nachdem Brooke ja eher einen untergeordneten Part in „Paper Princess“ gespielt hat, ist sie in „Paper Prince“ eindeutig die Hauptantagonistin. Zur Seite steht ihr dabei Dinah, die Exfrau von Ellas verstorbenem Vater. Es hat den Anschein, als ob sie beide die Royals um eine ganze Menge Geld erleichtern wollen, jedoch jeweils auf ihre eigene Art und Weise. Die beiden sind buchstäblich das personifizierte Böse. Die Intrigen sind also vorprogrammiert, was ich ja an einem Roman immer ganz reizend finde. Man weiß nie, was die werten Damen als nächstes planen um zu ihrem eigenen Vorteil Leute zu vernichten.

Und während Ella vehement versucht Reed zu ignorieren, schreitet Brooke zur Tat und verlangt von Reed, dass er ihr dabei hilft, wieder mit Callum zusammenzukommen und ihm ihr Kind unterzujubeln. Als wäre dies nicht genug, zerbricht nun auch noch das Machtgefüge der Royals an der Schule. Sehr zum Leidwesen seiner Brüder. Besonders Easton hält Reed nun immer wieder vor Augen, was er eigentlich angerichtet hat. Ich muss auch zugeben, dass mir Easton als Charakter immer mehr gefällt. Ich habe es wirklich genossen, seine Szenen mit Ella zu lesen, da man wirklich merkt, wie sehr er mittlerweile an ihr hängt und welches Verhältnis sie zueinander aufgebaut haben (auf rein geschwisterlicher Basis natürlich). Auf eine gewisse Art und Weise brauchen die Beiden einander und es ist einfach schön zu lesen.

Ellas Disput mit Reed und ihr spontanes Verschwinden hat nun aber leider auch zur Folge, dass sie in der Schule wieder Opfer grausamer Anfeindungen wird. Besonders Jordan glaubt nun die Fäden an der Astor Park in der Hand zu haben, wo Reed alles schleifen lässt, und verspricht Ella das Leben zur Hölle zu machen. Und das die werten Schüler der Astor Park nicht zimperlich sind, wissen wir spätestens seit Ellas Aufeinandertreffen mit Daniel Delacorte im ersten Band. Man wird also kaum sagen können, dass beim Lesen Langeweile auftritt. Ella wächst jedoch langsam in ihre Rolle als Royal hinein und so dürfen wir miterleben, wie sie den Spieß einfach mal umdreht. Ich habe es ja immer sehr gerne, wenn man Charakter Entwicklungen in einer Buchreihe beobachten kann und ich denke, dass wir von Ella noch einiges erwarten können.

Obwohl es zwischen Ella und Reed ja ordentlich gekracht hat, gibt es zum Glück nicht diese großen melodramatischen Momenten zwischen den Beiden. Ella vertritt ihre Meinung und macht es Reed wirklich nicht einfach. Dieser wirkt mittlerweile nahezu gebrochen und hat nur noch eines im Kopf: Ella zurückzugewinnen. Letzten Endes müssen wir aber nicht komplett auf die romantischen Liebesszenen verzichten, denn im Endeffekt ist „Paper Prince“ schließlich ein New Adult Roman. Ein großer Pluspunkt ist auch an dieser Stelle wieder, dass es diverse Kapitel aus Reeds Perspektive gibt, die auch die Kehrseite zu Ellas Wahrnehmung zeigen.

Band 2 der Paper Reihe lebt also von allerhand Intrigen und Spannung. Die Geschichte ist sehr unberechenbar und man weiß nie, was als nächstes passieren wird. Durch den leichten Schreibstil ist die Geschichte schön kurzweilig und man kann sie gut in einem Rutsch weglesen.

Das Ende hat mich wirklich offenem Mund dasitzen lassen und ich habe es satte dreimal gelesen, weil ich es einfach nicht glauben konnte. Selten habe ich so einen Cliffhanger vor Augen gehabt. Es gibt keinen Zweifel, dass ich so schnell es geht zur Fortsetzung greifen werde und diese mit Sicherheit genauso verschlingen werde.